Pilotenunterstützung, Grundstein des autonomen Fliegens und vieles mehr

Inspektion eines Flamewheel f450, um die Gesundheit der Drohne und ihrer Komponenten zu überprüfen
  • © SafeDrone by Lufthansa Technik

Per roter, gelber oder grüner Ampel erhalten Nutzer der SafeDrone UAV Health Condition Monitoring Plattform (HCM) Informationen zum Gesundheitszustand ihrer Drohne. Hinter diesem doch recht einfach dargestellten Fehlerbild stehen hunderte Algorithmen, die komplexe technische Zusammenhänge ganzheitlich betrachten. Auf Basis der hochgeladenen Flight Logs werden für erkannte Fehler außerdem Handlungsempfehlungen zur Beseitigung ausgesprochen.

Als datenbasiertes Wartungskonzept trägt HCM nicht nur dazu bei, dass unbemannte Fluggeräte sicherer werden:

Es rückt die Mission in den Fokus

Nicht alle, die eine Drohne fliegen wollen, möchten diese selbst zusammenschrauben oder sich mechanisch bis ins kleinste Detail vertiefen. Ausfälle des Fluggeräts durch technische Störungen, die unentdeckt blieben, können den Spaß vermiesen. Somit tritt die Wartung ungewollt in den Vordergrund und das eigentliche Fliegen hingegen in den Hintergrund. Ein digitales Frühwarnsystem, wie es in der Autoindustrie beispielweise für kaputte Lampen und zu niedrigen Reifendruck existiert, wäre die Lösung. Wir verstehen UAV Health Condition Monitoring als ein solches Assistenzsystem, das falscher oder verfrühter Wartung vorbeugt. Somit kann sich der Pilot voll und ganz auf das Fliegen konzentrieren.

Es unterstützt den Piloten

Hätte der defekte Motor nicht auch per Sichtkontrolle vom Piloten entdeckt werden können? Oder war es nicht auch so absehbar, dass die Batterie nach rund 150 Ladezyklen nicht mehr zuverlässig genug ist, um die volle Flugzeit durchzufliegen? Herstellerempfehlungen geben Indikationen zur Nutzungsdauer, schützen aber nicht vor vorzeitigem Ausfall und Defekte können trotz einem geschulten Auge nicht immer erkannt werden. HCM unterstützt Piloten, indem es bei flugkritischen Komponenten Abweichungen von der Normalfunktion erkennt und mithilfe einer einfachen Darstellung aufzeigt.

Es erhöht die Wirtschaftlichkeit

Der Bedarf an Drohnendienstleistungen steigt, da sie sich als oftmals kostengünstigere Alternative herausstellen. Damit die Durchführung aber zunehmend wirtschaftlicher wird, muss die Wartung effektiver und Verbrauchsmaterial bedarfsgerechter eingesetzt werden. Nutzt man IT-basierte Systeme zur Fehlererkennung, statt die Drohne manuell zu prüfen, verkürzt sich der Arbeitsaufwand und senkt dadurch Kosten.

Es kann den Grundstein zum autonomen Fliegen legen

Europäische Vorhaben widmen sich vermehrt der einheitlichen Sicherheit des bodennahen Luftraumes (U-Space). Die technische Bewertung und Überwachung von Drohnen könnte in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen. Wartungspläne sind in Deutschland bereits jetzt Voraussetzung um beispielsweise Aufstiegsgenehmigungen zu erhalten. Wird die Mission manuell geflogen, ist ein Pilot für eine vorherige Prüfung des Gerätes verantwortlich. Nehmen die autonomen Flüge zu, wird  sich auch die technische Zustandsprüfung dahingehend entwickeln ohne menschliche Hilfe auszukommen. HCM bietet hierfür ideale Voraussetzungen.

Erste Drohnenmodelle verfügbar, weitere folgen

Auf unserer Webseite erhalten Sie weitere Informationen zu den Drohnenmodellen, die aktuell von unserem HCM Service unterstützt werden. Weitere kommen in den nächsten Wochen und Monaten hinzu. Eigenbaudrohnen und in Kleinserien produzierte UAVs werden in absehbarer Zeit aufgrund der Komplexität nicht unterstützt. Gerne können Sie sich als Hersteller von in Serie produzierten UAVs über service@safe-drone.de melden, um eine mögliche Integration auf unserer HCM Plattform zu initiieren.

Weitere Informationen rund um HCM inklusive Login zur Plattform finden Sie hier.