Beschlossene Sache: die neuen, gemeinsamen Sicherheitsvorschriften für alle EU-Mitgliedstaaten

Drohne Gesetz - Änderung EASA-Grundverordnung
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Bereits im Frühjahr dieses Jahres haben wir ausführlich über den von der European Aviation Safety Agency (EASA) ausgearbeiteten Entwurf von Regularien für den Betrieb von Drohnen in Europa berichtet. Jetzt ist zumindest der erste Schritt zur Umsetzung gemacht: Am 12. Juni hat das Europaparlament einer Änderung der EASA-Grundverordnung zugestimmt, die in Artikel 2 nun auch die Zuständigkeit für Drohnen aller Gewichtsklassen in europäische Hände legt. Gleichzeitig wurden in den Artikeln 55 bis 58 der Verordnung bereits erste allgemeine einheitliche Sicherheitsvorschriften für die EU-Mitgliedstaaten beschlossen.

Demnach sollen Drohnen in nationalen Dateien registriert werden, damit sie genau ihren Betreibern zugeordnet werden können. Zudem werden Trainings in bestimmten Fällen verpflichtend. Die geänderte Grundverordnung wird voraussichtlich noch in diesem Jahr in Kraft treten und zugleich die Europäische Kommission ermächtigen, konkretere Durchführungsverordnungen zu erlassen. Eine besondere Rolle fällt dann auch der in Köln ansässigen EASA sowie den nationalen Aufsichtsbehörden zu. Sie haben beispielsweise die Möglichkeit, besondere Risikozonen zu definieren, die nicht überflogen werden dürfen.

Durch unsere engen Kontakte zu den zuständigen Stellen konnten wir uns frühzeitig auf die zukünftig geltenden Sicherheitsvorschriften vorbereiten und auf die neuen europäischen Regelungen hinarbeiten. Auf viele dieser zukünftigen Regeln haben wir bereits an dieser Stelle hingewiesen. In unserer SafeDrone Academy haben wir Euch viele relevante Angebote zur Verfügung gestellt, die heute geltendes Recht erfüllen aber auch die anstehenden einheitlichen EU-weiten Regeln berücksichtigen. In unterschiedlichen, aufeinander aufbauenden Qualifikationsmodulen vermitteln wir alles Wissenswerte zum geltenden Luftrecht, zum Flugbetrieb und den technischen Voraussetzungen. Und um den Lernerfolg zu steigern und eine optimale Vorbereitung auf die Prüfung zum Befähigungs- und Drohnenführerschein zu gewährleisten, haben wir spezielle Flugtrainings entwickelt. So erleichtern wir Piloten den Genehmigungsprozess, den die Europäische Union für deren Drohnenmissionen vorsieht.

Um die Sicherheit im Luftraum zu gewährleisten, halten wir eine CE-Kennzeichnung allein auf Dauer für nicht ausreichend. Für uns sind professionelle Instandhaltungs-Programme für Drohnen unabkömmlich. Unser datenbasiertes Wartungskonzept SafeDrone Health enthält nicht nur risikominimierende Maßnahmen im Rahmen der EU-weiten Missionsbewertungen, es entspricht auch den höchsten Qualitätsanforderungen – vergleichbar mit der bemannten Luftfahrt. Damit leisten wir nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Sicherheit im Luftraum sondern garantieren auch die maximale Verfügbarkeit der Drohnen. Außerdem setzen wir uns für eine Einbindung der SafeDrone Registrierungs-Plattform in das nationale Register ein. Damit würden wir den insgesamt 16.000 Piloten mit ihren rund 13.000 in unserer Datenbank erfassten Fluggeräten, erneute Registrierungen ersparen.

Hier gelangen Sie zu den gemeinsamen Vorschriften für die Zivilluftfahrt und Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit.